Spritzmittel ist noch nicht teuer genug
Denn sonst wäre gestern nicht bei dem kräftigen Wind einer unserer Nachbarn rausgefahren, um den Weizen eine kräftige Portion Herbizide zu “gönnen”.
Dass er damit ein ziemlichen Schwaden in Windrichtung verbreitete, die uns dazu brachte die Fenster für mehrere Stunden geschlossen zu halten, und entweder zuviel verbrauchte oder zuwenig auf das Feld brachte hatte dieser Landwirt wohl nicht ganz bemerkt.
Ich bin gespannt, wie lange er sich das noch leisten kann.
Dieser Eintrag wurde am Sonntag, 11. Mai 2008 um 21:14 erstellt und ist unter Sehen abgelegt. Schlagwörter: Nachbarn, Verbrauch · Gelesen: 1323 · heute: 2 Um Kommentare zu diesem Beitrag zu verfolgen kannst du diesen RSS 2.0 feed nutzen. Du kannst einen Kommentar abgeben, oder einen Trackback von deiner eigenen Seite setzen.
Genau das hab ich mir gestern auch gedacht, als ich mit dem Rennrad unterwegs war. Am hochheiligen Pfingstsonntag spritzen die auf Teufel komm raus. Egal, ob Windstärke 5 oder nicht. Voll plemplem!
Und zu anderen Zeiten dann Gülle soweit die Nas riecht. Es hat wirklich Vorteile in der Stadt zu leben.
Ich merke es immer wieder. (dyfa, Ex-Landei)
@dyfa: Das mit der Gülle stört mich eigentlich weniger. Ich bin auf dem Land aufgewachsen, da hält man einiges aus. Zumal es auch relativ einfache Mittel und Wege (z.B. Gesteinsmehl) gibt, damit das Zeug nicht so stinkt. Nur die wenigsten Landwirte setzen das leider ein.
Da ich auf dem Land lebe, habe ich immer wieder die naturnahen Gerüche in der Nase. Je älter ich werde, desto mehr stört es mich, allerdings auch nicht so sehr, dass ich nun landflüchtig werden würde, zumal ich mehrfache Hundebesitzerin und so einiges gewöhnt bin.