Wissenmachtnix

Wissen ist Macht oder macht Wissen doch nix?

Meditation – mal anders

Ich war lange auf der Suche nach der “richtigen” Meditationsmethode für mich. Diese Methode sollte für mich

  • einfach und überall anwendbar sein.
  • nicht keine großen Fähigkeiten verlangen.
  • nur wenig Übung benötigen, bis ich sie kann.
  • entspannend sein.
  • möglichst wenige Hilfmittel benötigen.

Nachdem ich mit Yoga, autogenem Training und Zen-Meditation rumprobiert hatte, bin ich über den Podcast von Hans-Jürgen Walter Das Abenteuer (L)leben auf die für mich passende Art und Weise der Kontemplation gestoßen.
Die Methode trägt den Namen Die Tafeln von Chartres und ist wohl eine der wenigen abendländischen Meditationsmethoden.
“Wiederentdeckt” hat sie George Pennington, der dem ein oder anderen durch die Sendung “Bewußt Leben” auf BR-alpha bekannt sein dürfte.

Wie funktioniert die Methode?

Vielleicht erinnert ihr Euch an die Stereobilder, die vor einigen Jahren so in Mode waren.
Dabei mußte man entweder schielend oder weit dahinter focusierend das Bild betrachten, bis ein Dreidimensionales Bild zu sehen war. So ähnlich funktioneren auch Die Tafeln von Chartres. Das Bild ist allerdings viel einfacher und setzt sich aus zwei Reihen von farbigen geometrischen Figuren zusammen.
Wenn man es auf die beschriebene Art und Weise ansieht erkennt man eine 3. Reihe der Figuren zwischen den bereits vorhanden, die dann die Mischfarbe aufweist.
Wenn ich das Bild einige Minuten anschaue stellt sich bei mir langsamere Atmung und eine angenehme Entspannung ein. Zudem begibt sich mein Geist auf eine Gedankenreise, wobei ich mir dabei beim Denken “zusehen” kann.
Wer Übung benötigt, um diese Art des Sehens zu erlernen findet nützliche Anleitungen:

Dieser Eintrag wurde am Samstag, 04. Februar 2006 um 14:51 erstellt und ist unter Lernen abgelegt. Schlagwörter: , , · Gelesen: 1537 · heute: 8 Um Kommentare zu diesem Beitrag zu verfolgen kannst du diesen RSS 2.0 feed nutzen. Du kannst einen Kommentar abgeben, oder einen Trackback von deiner eigenen Seite setzen.

3 Kommentare bisher

  1. Sonja 05.02.2006 11:37

    Interessanter Tipp, danke.
    Wobei ich (ohne das Buch zu kennen) etwas skeptisch bin, ob es an der Zusammensetzung der Formen/Farben liegt oder daran, dass man sich einfach sehr genau auf etwas konzentriert, was zum Meditaionseffekt führt. Es gibt beispielsweise auch die Kerzenmeditation, bei der man sich auf das Flckern der Flamme konzentriert – auch das funktioniert sehr gut.
    Dennoch spannend, was man alles zu Meditationszwecken verwenden kann! Ich habe bisher noch nicht doe zu mir passende Technik gefunden.
    Grüße
    Sonja

  2. Die Schwester K. 05.02.2006 18:40

    “nicht keine großen Fähigkeiten verlangen”

    Da hat’s aber einer mit der doppelten Verneinung etwas übertrieben, oder??? ;-)
    Und sag jetzt nicht, ich soll nicht rummosern, das zeigt wenigstens, dass ich ein aufmerksamer Leser bin! :D Nimm das nächste Mal einen Duden, das hat mir auch gehelft. ;-)

  3. Die Schwester K. 08.02.2006 17:45

    Du Martin, ich glaub mit mir stimmt was nicht: Ich seh das sogar viermal! *sorgenmach* Glaubst Du, das liegt an meinem Prüfungsstress???? *grübel*

    Übrigens: morgen 10-12 Uhr: Daumendrücken was geht – ist dringend nötig!

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